Freiwilligenbericht aus Tansania

Weltwärts nach Tansania

Ein Jahr als Freiwillige in Afrika

Weltwärts nach Tansania

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Druckqualität (300 dpi)

Immer mehr junge Deutsche zieht es ins außereuropäische Ausland, „um zu helfen“. Das weltwärts-Programm bietet ihnen den entsprechenden Rahmen und entsendet sie in ein ein „Entwicklungsland“.
So auch die Autorin, die nach ihrem Abitur einen Freiwilligendienst in einem Krankenhaus am Kilimandscharo leistete.
Euphorisch, idealistisch und voller Tatendrang verließ sie ihre Heimat, ihre Kultur und alles Wohlbekannte, um ein Jahr lang „etwas Sinnvolles zu tun“.
Doch wie lang ist ein Jahr? Wie ist es, in einem Land zu leben und zu arbeiten, in dem man kein Wort der Landessprache beherrscht? Wie fühlt es sich an, von der Abiturientin zur Krankenschwester zu werden und Patientenschicksal zu begleiten? Wie kann man nach einer solchen Zeit wieder nach Deutschland zurückkehren?
All diese Fragen, die nach und nach über den Tatendrang siegten und die Realität spüren ließen, wird hier berichtet: Von Eimerduschen, Rattenjagden, Patienten und abenteuerlichen Reisen, von Euphorie und Rückschlägen. Sie spart dabei nichts aus und versucht, so viel wie möglich vom den Ereignissen während ihres einjährigen Einsatzes in der Ferne darzustellen, um ihre Erlebnisse weiterzutragen, die deutsche Entwicklungshilfe und Freiwilligenentsendungen zu hinterfragen und fernab von politischen Debatten und Überzeugungen Rassismus, Entwicklungszusammenarbeit und Freiwilligendienste auf einer persönlichen Ebene greifbar zu machen.

Unentbehrlich für alle, die in der Planung ihres eigenen Dienstes nach einer etwas anderen Vorbereitungslektüre und Perspektive suchen.


Zur Autorin, Lisa Lombardo 
Die Autorin, Jahrgang 1992, stammt aus der Nähe von Köln, wo sie auch ihr Abitur ablegte. Seit sie mit 14 Jahren auf einen Bericht über die Arbeit der „Ärzte ohne Grenzen“ in Uganda gestoßen war, gilt ihr Interesse der Medizin und Afrika. Mit 18 Jahren bereiste sie erstmals ein afrikanisches Land und arbeitete vier Wochen lang an einer Schule für AIDS-Waisen in Kisumu, Kenia. Seither stand fest: Sie wird irgendwann als Ärztin in afrikanischen Länder arbeiten. Um weitere Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln, folgte nach dem Abi der Freiwilligendienst wie oben beschrieben. Diese Zeit lässt sie nicht mehr los, sodass sie sich neben dem Medizinstudium weiterhin in der internationalen Zusammenarbeit durch Freiwilligendienste engagiert, ein eigenes Projekt in Tansania betreut und durch Lesungen und Vorträge ihre Erfahrungen weiterträgt.

Lisa Lombardo
»Weltwärts nach Tansania«
- Ein Jahr als Freiwillige in Afrika
interconnections, 172 Seiten, s/w Fotos, ISBN 978-3-86040-199-6, € 15,90

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